Kompromiss zur Pflegeausbildung - Neue Fragen, Probleme und Risiken

17-04-13 Hildesheim/Berlin

Die Koalitionsparteien haben sich kurzfristig auf einen Kompromiss zur Reform der Pflegeberufeausbildung geeinigt. Die nun vorgesehene integrierte Ausbildung mit zwei Jahren allgemeiner Ausbildung und einer anschließenden einjährigen Spezialisierung ist ein politischer Kompromiss. Er soll die Generalistik einführen und vorerst den Erhalt der Berufsabschlüsse in der Alten- und Kinderkrankenpflege sichern. Das Bündnis für Altenpflege begrüßt, dass die Altenpflegeausbildung nicht abgeschafft werden soll. Ob und wie der politische Kompromiss jedoch umsetzbar ist, wird von der inhaltlichen und fachlichen Ausgestaltung des Gesetzes und seinen Verordnungen abhängen. Die vorliegenden inhaltlichen Leitlinien des Kompromisses werfen diverse neue Fragen auf und geben auf bestehende keine oder nur unzureichende Antworten. Lesen hier das gesamte Papier.